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Was ist Kaschmir und welche Unterschiede gibt es in der Qualität?

Kaschmir ist die Bezeichnung für die feine Unterwolle des Winterfells der Cashmere-Ziegen, die überwiegend in der Mongolei leben. Diese seltene Ziegenart (Capra Hircus) besitzt eine besonders feine, weiche und warme Wolle, die sie gegen die extreme Kälte schützt. Im Frühjahr, wenn die Luft etwas milder wird, wechselt die Ziege ihr Fell und verliert ihr grobes Deckhaar. Dadurch ist es möglich, das kostbare, feine Unterhaar auszukämmen, das dann gewaschen, zu Garn gesponnen und in Strickereien weiterverarbeitet wird.

Die Qualität eines Kaschmirs geht über die strenge Auslese der besten Ziegenhaare. Das grobe Deckhaar (rund 60% der erzeugten Haare) wird in der Regel nicht verarbeitet. Ist man beim Aussortieren etwas großzügiger, so kann man direkt zu einem günstigeren Preis einen Artikel anbieten, der zwar die Bezeichnung « Kaschmir » trägt, aber eine verminderte Qualität hat.

Die Anzahl der Fäden bestimmt die Dichte und das Gewicht eines Kleidungsstücks, je mehr Fäden beispielsweise ein Pullover hat, desto teurer, wärmer und weicher ist er. Frühlings- oder Sommerpullover sind in der Regel 2-fädig, während Winterartikel 6- bis 12-fädig sind. Bei gleicher Dicke ist ein Cashmere-Pullover viel wärmer als ein Pullover aus Schafwolle. Da für einen Pullover etwa die Wolle von 4 Ziegen verwendet wird, gilt Kaschmir als das edelste und kostbarste Garn der Welt und macht nur ca. 0,5% der Wollproduktion aus.